Heute kennt ihn ganz Deutschland als rauer, aber herzlicher Kommissar Thiel aus dem Münster-„Tatort“. Doch Axel Prahl hatte als junger Mann eigentlich ganz andere Pläne – und die hätten ihn nicht ins Fernsehstudio, sondern auf die Kanzel geführt! In der neuen Doku „Moinsen! Ich bin Axel Prahl“ plaudert der beliebte Schauspieler ganz offen über seine frühen Berufsträume – und bringt damit seine Fans zum Schmunzeln.
„Ich dachte, Pfarrer muss nur sonntags arbeiten“
Mit typisch trockenem Humor erinnert sich Prahl: „Ganz früher wollte ich immer Pfarrer werden, weil ich dachte, der muss nur einmal die Woche arbeiten.“ Doch der Jugendtraum hielt nicht lang – Lehrer schien dann der nächstbeste Plan, schließlich „hat der ja verdammt viel Ferien“, lacht der Schauspieler weiter.
Doch zum Glück kam alles anders – und das hat er vor allem einer ganz besonderen Frau zu verdanken: seiner Mutter. Die nämlich meldete ihren Sohn kurzerhand im Kirchenchor an – und legte damit den Grundstein für seine Leidenschaft zur Musik.
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„Sie hat wohl früh gemerkt, dass mich das glücklich macht. Da bin ich ihr heute sehr dankbar“, sagt Axel Prahl rückblickend. Und heute? Da lebt er beide Leidenschaften voll aus – als Schauspieler und als Musiker mit eigener Band und regelmäßigen Konzerten. Seit 2002 steht er Seite an Seite mit Jan Josef Liefers im „Tatort“ vor der Kamera – ein echtes Erfolgsduo!
Geht Axel Prahl bald in Rente? Noch lange nicht!
An ein Karriereende denkt der Kult-Kommissar übrigens noch lange nicht. Nicht nur, weil er seine Rolle liebt – auch die Realität spielt mit rein: „Leider habe ich feststellen müssen, dass die Rente noch nicht reicht, wenn man mit 60 in den Ruhestand geht.“ Ganz pragmatisch erklärt er: „Darum werde ich das Rentenalter auf jeden Fall vollmachen.“
Wann Axel Prahl also wirklich die TV-Bühne verlässt, steht in den Sternen. Aber eins ist sicher: Ohne ihn wär’s im „Tatort“ einfach nicht das Gleiche!